Archiv / 2006

Eigentlich kommt ja der Nikolaus erst am 6. Dezember. Dennoch machten wir uns bereits ein paar Tage zuvor, am 2. Dezember, auf die Suche nach ihn. Vielleicht ist er ja schon irgendwo unterwegs.

Wir trafen uns um 16 Uhr am Europaplatz. Dort erhielten die mehr als 80 Teilnehmer (darunter 35 Kinder, aber auch zahlreiche Senioren) Fackeln, damit wir auch im Dunkeln den Nikolaus suchen konnten. Als es dann sch?n langsam dunkel wurde, ging es los. Der lange Fackelzug zog entlang der Wulka in die dunkle Nacht.

Nach etwa einer halben Stunde erreichten wir die Labstation in der M?hlgasse au?erhalb der Ortschaft. Es war auch schon recht dunkel, sodass durch die Fackeln eine tolle Stimmung sowohl unter den Kindern als auch unter den Erwachsenen aufkam. Hei?er Kinderpunsch und Gl?hwein sowie Aufstrichbrote verk?rzten die Wartezeit bis zum vermeintlichen H?hepunkt der Wanderung, das Treffen mit dem Nikolaus.

Sollten wir heute tats?chlich den Nikolaus treffen? Diese Frage stand den Kindern ins Gesicht geschrieben. Nerv?s und angespannt suchten sie die Umgebung ab, doch ohne Erfolg. Trotzdem probten sie ein Nikolauslied, nur f?r den Erstfall. Man konnte ja nicht wissen, vielleicht kommt er ja doch noch.

Pl?tzlich tauchte aus der Dunkelheit eine gro?e Gestalt mit Bischofsm?tze und Stab auf. Das konnte nur einer sein, der Nikolaus. Endlich war er da, die Kinder st?rmten zu ihm in der Hoffnung auf einige Geschenke. Doch zuvor sangen sie noch brav das vorher geprobte Lied. Dann unterhielt sich der Nikolaus mit den Kindern und schlie?lich griff er in seinen gro?en Sack und holte die hei? ersehnten Geschenke (Mandarinen, Schnitten und Schokolade) heraus und verteilte diese an die Kinder.

Nachdem alle Kinder ihre Geschenke erhielten, verabschiedete sich der Nikolaus, denn er musste schon wieder weiter zu anderen Kindern. Zur?ck blieben gl?ckliche und strahlende Kinder, der wohl beste Beweis f?r den Erfolg einer Veranstaltung der Kinderfreunde.


erich / 26.08.2008