Archiv / 2009

Unser heuriger Radwandertag f?hrte uns bei pr?chtigem Sp?tsommerwetter zum Hexenh?gel, einer kleine Erhebung zwischen Krensdorf und Zemendorf-St?ttera, auf dem ein Steinkreis eine rund 3000 Jahre alte Grabst?tte markiert.

Bei Ausgrabungen hat man 1933 im Innern dieses H?gels eine Grabkammer gefunden. Diese stammt aus der Zeit der sog. Hallstattkultur um 700 bis 450 vor Christus. In dieser Zeit wurden die F?rsten, ihre Angeh?rigen und Gefolgsleute nach dem Tod am Scheiterhaufen einge?schert. ?ber den Grabkammern mit dem sog. Totenhaus wurden hohe Erdh?gel als Erinnerungsdenkmale aufgesch?ttet. Unter dem Hexenh?gel wurde aber nicht nur einmal sondern mehrmals nachbestattet, wie sich aus sp?teren Funden ergab. Eigentlich handelt es sich bei diesem markanten Ort um einen ganzen Friedhof, da der H?gel von mehreren Flachgr?bern umgeben ist.

Los geht's

Nun gut, genug von der Geschichte. Um zu diesem H?gel zu gelangen, fuhren wir ?ber den Kogelweg B30 nach St?ttera und dort dann ?ber die Rosenthalgasse (neben der Schule) und Feldwege in Richtung Kleinfrauenhaid. Die Feldwege waren von unterschiedlicher Qualit?t, einige waren sehr uneben und etwas verwachsen. Dennoch k?mpften wir uns bis zur S31 durch, die wir auf der Bundesstrasse B53 querten. Kurz danach erreichten wir den Hexenh?gel-Radweg B33, in dem wir rechts abbogen. Nun ging es l?ngere Zeit leicht bergab, wir wussten, was das zu bedeuten hatte (es muss irgendwann auch wieder bergauf gehen).

Nach der ?berquerung des Hirmer Baches erreichten wir schlie?lich die gar nicht so schlimme Steigung zum Hexenh?gel. Dort angekommen, erholten wir uns bei einem Picknick, das die Kinder zu verschiedenen Spielen rund um den H?gel nutzten.

R?ckweg

Der R?ckweg f?hrte uns nicht direkt wieder heim nach Antau, sondern nach Wulkaprodersdorf, wo im Rahmen des heutigen autofreien Tages entlang der gesamten Hauptstrasse zahlreiche St?nde zum Essen, Trinken und Spielen einluden. Hier st?rkten wir uns kr?ftig und schafften so problemlos die letzte Etappe zur?ck nach Antau. Vor der R?ckfahrt nahmen unsere Kinder noch am "1. Wulkaprodersdorfer Einkaufswagerlrennen" teil und prompt gewann Stefan den ersten Preis. Herzlichen Gl?ckwunsch!

Alles in allem war der Radwandertag wieder ein sch?ner Erfolg. Das Wetter spielte wunderbar mit und Erwachsene und Kinder schafften die Strecke ohne gr??ere Probleme.


erich / 22.09.2009