Archiv / 2006

Viele unserer Mitgliederfamilien haben kleine Kinder (unter sechs), deshalb suchten wir für unseren diesjährigen Familienradwandertag eine leichte sowie kinder- und familienfreundliche Strecke mit möglichst attraktiven Möglichkeiten zum Pausieren. Diese Strecke war bald gefunden: Wir fahren zum Windrad nach Pöttelsdorf und machen Pausen bei den Kinderspielplätzen in Stöttera, Zemendorf und Pöttelsdorf.

Laut Prognose sollte das Wetter am 3. September, dem Tag unseres Radausfluges recht schön werden, nur ein paar harmlose Wolkenfelder sollten durchziehen. Tja, so sollte es sein, die Realität sah dann schon ganz anders aus, bereits in der Früh war der Himmel komplett bedeckt und etwa zwei Stunden vor dem geplanten Start begann es gar zu regnen. Nachdem dieser Regen bis zum Start noch nicht aufgehört hatte, verschoben wir diesen um eine Stunde auf 11 Uhr.

Start trotz ungewissem Wetter

Tatsächlich hörte es wenige Minuten später zum Regnen auf, und so konnten wir dann kurz nach 11 Uhr starten. Trotz dieser Verschiebung und des (zunächst) nicht optimalen Wetters nahmen zehn Erwachsene und acht Kinder (von vier bis sechs Jahren) am Ausflug teil. Unsere erste Etappe führte uns vom Spielplatz Wulkablick in Antau zum Spielplatz nach Stöttera, wo die Kinder die zahlreichen Geräte bevölkerten.

Nach einem kurzen Aufenthalt ging es dann weiter nach Zemendorf. Dabei mussten wir auch eine stark befahrene Strasse überqueren, was allerdings ohne Probleme gelang. Der Spielplatz in Zemendorf hatte im Vergleich zu Stöttera und Antau schon wesentlich ältere Geräte (Ausnahme Seilbahn) zu bieten. Das störte die Kinder aber überhaupt nicht, es ging sehr lustig zu. Hier hatten wir auch die erste (und einzige) Panne unseres Ausfluges, ein Reifen hatte zu wenig Luft. Eine nette Zemendorferin half aber prompt mit einem Kompressor aus, sodass es dann gleich weitergehen konnte.

Beim Start vom Spielplatz kam es dann zum ersten (und einzigen) Unfall dieses Tages. Zwei Kinder kollidierten, konnten aber nach kurzer Verarztung weiterfahren. Unser nächstes Ziel war der Spielplatz in Pöttelsdorf, der aber leider wegen Umbaus gesperrt war. Kurz entschlossen verlegten wir daraufhin die geplante Pause auf den Hauptplatz, wo gerade Kirtag war. Dies nutzten die Kinder zu einem Rutsch auf der Luftrutsche.

Der steilste Teil der Strecke

Jetzt wurde es aber ernst. Der letzte Streckenteil bis zum Windrad war zu gleich auch der härteste Teil, es ging nämlich stetig bergauf, teilweise sogar recht ordentlich. Kinder und Eltern kamen dabei gehörig ins Schwitzen, aber schlussendlich schafften es alle bis zum Ziel, wo wir uns mit einem Picknick belohnten. Während sich die einen etwas ausrasteten (vor allem die Eltern), machten die anderen das Gelände unsicher. Auch ein Weitspucken von Zwetschkenkernen stand auf dem Programm.

Die Heimfahrt

Kurz vor Ende des Picknicks begab sich eine kleine Gruppe noch zur Brücke über die nah gelegene Autobahn. Danach stand die Heimfahrt auf dem Programm. Nachdem es zuvor steil bergauf ging, geht es jetzt natürlich entsprechend steil bergab und dementsprechend schnell waren wir auch unterwegs. Trotz des hohen Tempos kamen aber alle wohlbehalten bei unserem nächsten Halt, dem Hauptplatz in Pöttelsdorf an. Dort war noch immer Kirtag und die Kinder wussten schon, wo es lang ging ...

Nach Luftrutsche und Kettenkarussell war dann wieder Radfahren angesagt. Die zunächst geplante Pause beim Spielplatz in Zemendorf ließen wir aus (manche hatten bereits „Heimweh") und so war unsere nächste und zugleich auch letzte Rast der Spielplatz in Stöttera. Die meisten Erwachsenen bestaunten die Kinder, die trotz über 12 km Radfahren noch immer frisch und fröhlich mit den Geräten spielten.

Nach einer kurzen Pause fuhren wir dann wieder nach Antau zurück, wo wir plangemäß knapp vor 16 Uhr ankamen und bei einem Heurigen unseren diesjährigen Familienradwandertag gemütlich ausklingen ließen. Trotz des zu Beginn schlechten Wetters waren alle Teilnehmer begeistert und hielten bis zum Schluss durch. Es war sehr gemütlich, wenn auch ein wenig anstrengend, auf alle Fälle war es aber wieder eine sehr gelungene Veranstaltung der Kinderfreunde Antau.


erich / 03.09.2006