Archiv / 2007

Beim Familienradwandertag 2006 fuhren wir zum Windrad nach Pöttelsdorf. Heuer ging es zum schön gelegenen Kinderspielplatz nach Großhöflein und zum Unterschied vom Vorjahr gab es heuer keine Zweifel am Wetter. Ein wunderschöner und wolkenloser Spätsommertag sorgte für 26 Teilnehmer, die die rund 22 km lange Strecke in Angriff nahmen.

Los ging es knapp nach 10 Uhr vom Europaplatz. Die Strecke führte uns zunächst nach Wulkaprodersdorf, wo wir beim Sportplatz die erste Rast einlegten. Ein kleiner Spielplatz sorgte dabei für Abwechslung bei den Kindern. Nach rund 20 Minuten radelten wir weiter und verließen Wulkaprodersdorf. Entlang (aber nicht auf!) der Autobahn A3 fuhren wir bis zur Wulkabrücke, wo es Gelegenheit für die nächste Rast gab. Die Kinder nutzten diesen Aufenthalt für diverse Spiele bei der Wulka bzw. unter der Autobahnbrücke.

Nun stand die letzte Etappe auf dem Programm. Wir fuhren die Gemeindegrenze zwischen Wulkaprodersdorf und Eisenstadt (die Grenzsteine auf beiden Seiten waren unübersehbar) entlang, überquerten die Bahnlinie und die Bundesstrasse B50 und radelten schließlich neuerlich unter einer Autobahn, diesmal der S31 durch. Jetzt sahen wir bereits die ersten Häuser von Großhoflein. Dies gab Kraft für die letzten Meter und zu Mittag waren wir schlussendlich an unserem Ziel, dem großen Spielplatz von Großhöflein angekommen.

Trotz der doch recht langen Strecke waren bei den Kindern (aber auch bei den Erwachsenen) noch keine Ermüdungserscheinungen erkennbar. Wir stärkten uns mit einem Picknick und die Kinder hatten am Spielplatz ausreichend Gelegenheit zum Austoben. Dass zufällig auf Grund von Bauarbeiten gerade auch ein echter Bagger am Spielplatz stand, machte die Sache für die Kinder nicht uninteressanter.

Nach rund einer Stunde Aufenthalt war es Zeit für die Rückfahrt. Es ging die mittlerweile bekannten Route wieder zurück. Wieder gab es einen Aufenthalt in Wulkaprodersdorf, diesmal jedoch beim Rasthaus, wo die Kinderfreunde alle Teilnehmer auf Eis und Kaffee einluden. Auf diese Weise gestärkt, schafften wir auch das letzte Stück bis nach Antau, wo der Tag beim Sportlerheurigen gemütlich ausklang.

Alle Erwachsene und fast alle Kinder schafften die gesamte Strecke. Dies ist in Anbetracht der Länge eine beachtliche Leistung auf die unsere Kinder zu recht stolz sein können.


erich / 14.10.2007